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Bezahlbar und lebenswert wohnen: So geht‘s.

Diskussionsveranstaltung der SPD Kronberg, Dallessaal, Dalleshaus in Kronberg-Oberhöchstadt, am 26.4.2018 um 19.30 Uhr

Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Wie dringend notwendig er ist, ist mehrfach und nachweislich von unterschiedlichsten Stellen belegt. Am 26.04. zeigen wir mit Referenten und Praxis-Beispielen, dass es möglich ist, bezahlbaren und attraktiven Wohnraum zu schaffen.
 

Was ist „bezahlbar“?

Was bezahlbarer Wohnraum ist, lässt sich leicht ermitteln: anhand der Betrachtung der Entgelte von Normalverdienern, hier beispielhaft bei Beschäftigten in Kindergärten oder im Handwerk.

Für Normalverdiener „bezahlbar“ sind nach übereinstimmender Auffassung Wohnungen, deren Mieten rund 10 - 15 % über den Mietobergrenzen für sozial gefördeten Wohnraum liegen.

Eine sozial geförderte Wohnung, beispielsweise für eine 1 Person darf bei bis zu 50 qm aktuell € 529,00 Bruttokaltmiete kosten, für 4 Personen bei bis zu 87 qm € 818,00. Heizkosten sind hierbei noch nicht mit inbegriffen.

Zahlreiche Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die Preisgestaltung von Wohnraum. Zu den preistreibenden Faktoren gehört in begehrten Städten wie Kronberg zuerst der Grundstückspreis. Es sind aber auch die teilweise tradierten Vorstellungen von attraktivem Wohnen, die zur Verteuerung beitragen und vielleicht neu überdacht werden sollten. Denn aufgrund veränderter Familienstrukturen haben sich die Wohnbedürfnisse in den letzten Jahren gewandelt.

Bezahlbarer und gleichzeitig attraktiver und lebenswerter Wohnraum für unterschiedliche Wohnbedürfnisse in allen Lebensphasen – wie geht das?

Diese Frage möchte die SPD Kronberg mit Vertretern aus Verwaltung und Wohnungswirtschaft diskutieren und anhand verschiedener bereits umgesetzter Modelle Lösungsvorschläge vorstellen und mit den Bürgern diskutieren.

Eingeladen sind:

- der Erste Stadtrat Robert Siedler, der die Bedarfssituation und die Rahmenbedingungen der möglichen Flächen in Kronberg erläutert. Diese sind: - das Baufeld V am Kronberger Bahnhof, - das Gelände der SGO an der Altkönigstr.und Flächen der OWG in der Friedenstr., beides in Oberhöchstadt. Herr Siedler wird zudem über seine beruflichen Erfahrungen zum Thema Wohnungsbau berichten.

Bestgebot statt Höchstgebot!

Die Vergabe öffentlicher Grundstücke erfolgt zumeist nach dem Höchstpreisprinzip,da hier haushalterische Überlegungen den Vorrang haben. Damit wird Immobilienprojekten mit einem Fokus auf der Schaffung von bezahlbarem bzw. kostengünstigem Wohnraum der Zugang zu Baugrund, insbesondere in Ballungsräumen erschwert, da diese nicht in der Lage sind, mit den Preisangeboten des Marktes zu konkurrieren.
Dies steht im Widerspruch zur originären Aufgabe der Kommunen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und eine nachhaltige und sozialgerechte Stadtentwicklung zu betreiben. Mit dem Verfahren der Konzeptvergabe ist dies für die Städte und Kommunen im Einklang mit dem Kommunalrecht möglich.

- Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) aus Kelsterbach, der das Modell der Konzeptvergabe von Grundstücken und die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger bei diesem Verfahren anhand von erfolgreich umgesetzten Projekten präsentiert. Er sagt: Das Fördern und die Gestaltung von bezahlbarem Wohnraum stellt in unserer Region einer der wichtigsten Aufgaben der Kommunen dar, denn Wohnen ist ein Grundrecht und die Vergabe von Grundstücken im Rahmen einer Konzeptvergabe ist eine der Möglichkeit dies auch zu realisieren.“

- Michael Henninger (CDU), Sprecher der Geschäftsführung der Frank Heimbau Main/Taunus, stellt das Projekt „Ökosiedlung in Friedrichsdorf“ mit seiner vielfältigen Bebauung anhand von Plänen anschaulich vor. Die Ökosiedlung ist unter Mitwirkung der Bürger entstanden. Die FRANK Heimbau Main/Taunus GmbH ist eine Bauträgergesellschaft der FRANK-Gruppe mit Sitz in Hofheim am Taunus. Von der Standortanalyse und Projektierung über die Finanzierung und den Bau bis zum Vertrieb bildet das Unternehmen ein breites Spektrum ab. „Eigentums- und öffentlich geförderte Mietwohnungen in einem Projekt zu kombinieren, ist uns sehr vertraut. Die Konzeptvergabe von Grundstücken bietet Chancen und Risiken, wir stellen gerne unsere Erfahrungen mit diesem Verfahren vor.“ so Herr Michael Henninger.

- Birgit Welter, Vorstandsmitglied der Oberurseler Wohnungsbaugenossenschaft (OWG), erklärt das Modell der Genossenschaften und ihre Rahmenbedingungen für die Erstellung von „Bezahlbarem Wohnraum“. Ihre Aussage: „Für mehr bezahlbaren Wohnraum brauchen wir mehr und vor allem bezahlbare Grundstücke und wir müssen dem steten Anstieg der Baukosten entgegen wirken. Damit letzteres gelingt, benötigen wir auch die Bereitschaft und den Mut der kommunalen Entscheidungsträger vor Ort, Gestaltungsspielräume auszunutzen und neue Wege zu beschreiten – beispielsweise wenn es um die Anforderungen an den Stellplatznachweis geht.“

Die SPD lädt alle interessierten Bürger und auch Vertreter aller politischen Parteien herzlich zu dieser Veranstaltung in den Dallessaal im Dalleshaus in Oberhöchstadt ein!

 
 

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