Kommunalpolitik
Nachdem der derzeitige Bürgermeister Klaus Temmen, den die SPD in beiden Wahlkämpfen unterstützt hat, im August bekanntgegeben hat, zur nächsten Bürgermeisterwahl im Jahr 2020 nicht wieder anzutreten, wurde in Vorstand und Fraktion beraten, wie wir mit dieser Situation umgehen.
Während unserer Beratungen hat unser Fraktionsvorsitzender Christoph König nach einigen Überlegungen und vielen Gesprächen sein Interesse bekundet, bei der Wahl als Kandidat anzutreten. Er hat gleich zu Beginn gesagt, dass er als Einzelbewerber antreten möchte, weil er als Bürgermeister für alle Kronbergerinnen und Kronberger da sein möchte.
Im Vorstand wurde dies mit großer Freude aufgenommen und einstimmig beschlossen, Christoph König bei seiner Kandidatur zu unterstützen, damit Kronberg auch weiterhin einen Bürgermeister mit sozialdemokratischem Profil hat.
Christoph König hat dann auch bei anderen Parteien um Unterstützung geworben und es ist ihm gelungen, dass Bündnis 90 / Die Grünen und die UBG seine Kandidatur unterstützen.
Am 29.10.2019 fand eine Pressekonferenz statt, auf der Christoph König im Beisein der drei Unterstützerparteien seine Kandidatur offiziell bekanntgegeben hat. Nachstehend finden Sie die Presseerklärung von Christoph König im Wortlaut:
Mit großer Freude und Überraschung hat die SPD Kronberg erfahren, dass die CDU nun auch beim Stadtbus eine Kehrtwende vollzogen hat – und nun Geld in die Hand nehmen will, um fortschrittlichere und umweltschonendere Antriebstechnologien zu prüfen und die Anbindung der Seniorenheime zu verbessern. Bei der letzten Neuausschreibung 2014 war das alles beherrschende Ziel der CDU noch eine Kostensenkung beim Stadtbus um 25% und die „Optimierung des Bussystems unter Kostengesichtspunkten“ gewesen, und im Koalitionsvertrag 2016 war der CDU nur ein Bekenntnis zum Fortbestand des Stadtbussystems zu entlocken.
Großes Interesse an der Altstadt-Geschichte, Geschichten und Zukunftsvisionen für Kronberg.
„Wie geht es weiter mit dieser Stadt und insbesondere der Altstadt? Seit Jahrzehnten geht die Grundversorgung zurück, in der Altstadt gibt es – neben den Glücksfällen Schreibwarengeschäft und Buchhandlung – für den täglichen Bedarf nur noch Bäcker. Wohin geht die Entwicklung, und welche Möglichkeiten hat eine Stadt, diese Entwicklung zu beeinflussen“? So begrüßte Christoph König (SPD Fraktionsvorsitzender) die rund 30 Teilnehmer*innen, die sich zum Willkommenssnack im Recepturhof versammelt hatten – trotz großer Hitze.
Der unwürdige „Thron“: Toilettenhaus im Viktoriapark – eklig, alt, defekt. Warum sanieren, wenn ein Neubau weniger kostet? Die SPD spricht sich für Neubau mit einem Mindestkomfort aus.
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Unsere Anfrage und die Antwort des Magistrats im Wortlaut finden Sie hier.
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