Aus der Kleinen Mauerstraße wird wieder die Synagogenstraße

Veröffentlicht am 15.03.2022 in Kommunalpolitik

In seiner Sitzung am 15.03. beschloss der Ortsbeirat Kronberg, der „Kleinen Mauerstraße“ den Namen zurückzugeben, den die Nationalsozialisten ihr genommen hatten: „Synagogenstraße“.
 

 

Interfraktioneller Antrag auf Initiative der SPD.

„Seit meiner Kindheit ist mir bewusst, dass die Kleine Mauerstraße in direkter Nachbarschaft zur Eichenstraße, in der ich aufgewachsen bin und noch heute lebe, einmal Synagogenstraße hieß und dass die Nazis diesen Namen ausradiert hatten. 87 Jahre danach schaffen wir es endlich, diesen Akt rückgängig zu machen.“, freut sich Helmut
Ebner über die breite Unterstützung der Fraktionen und Ortsbeiratsmitglieder. Er hatte die Hauseigentümer:innen in der Straße nach ihrer Meinung gefragt, volle Zustimmung erhalten, und alle im Ortsbeirat Kronberg vertretenen Fraktionen im Stadtparlament eingeladen, einen gemeinsam Antrag zu stellen, was fast gelungen ist: CDU, Grüne und FDP sind dabei. Straßen- und Platzbenennungen sind originäre Kompetenz des betreffenden Ortsbeirats.

Stadt übernimmt die den Hauseigentümer:innen und Bewohner:innen entstehenden Kosten.

Mit einem neuen Straßenschild ist es nicht getan. Die Hauseigentümer:innen und Bewohner:innen müssen eine Vielzahl von Dokumenten neu ausstellen lassen, vom Grundbucheintrag bis zum Personalausweis. All diese Kosten soll die Stadt übernehmen, das ist Teil des Antrags und des Beschlusses.

 

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