SPD unterstützt Vorstoß des Bürgermeisters zur Einführung des Job-Tickets für städtische Mitarbeiter*innen

Veröffentlicht am 29.07.2021 in Kommunalpolitik
Kronberg Rathaus RMV

Leider gab es in der Stadtverordnetenversammlung am 15. Juli 2021 nicht die für die Dringlichkeit erforderliche „2/3 Mehrheit“, die zur Beratung des Antrags von Bürgermeister Christoph König zur Einführung eines RMV-Jobtickets für die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung erforderlich gewesen wäre. Das hat zur Folge, dass im ungünstigsten Fall erst Ende Oktober eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung zu erwarten ist.

Die SPD-Fraktion bedauert es sehr, dass die Stadtverordneten von CDU und KfB die Dringlichkeit des umweltpolitisch wichtigen und personalstrategisch sinnvollen Vorschlags des Bürgermeisters nicht gesehen und eine kurzfristige Beratung abgelehnt haben. „Die Klima- und Mobilitätswende fängt im Kleinen an. Das Jobticket ist ein kleines, aber wichtiges Mosaiksteinchen und wir begrüßen es nachdrücklich, wenn die Stadt hier eine Vorbildfunktion übernimmt“, erklärt ASU-Sprecher Hans Robert Philippi. „Es trägt darüber hinaus in Zeiten eines knappen Arbeitsmarktes zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität bei und verbessert die Wettbewerbsposition der Stadt bei der Gewinnung von Arbeitskräften“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Haas, der viele Jahre im Personalbereich eines Großunternehmens tätig war.

Die von König ausgewiesenen jährlichen Kosten in Höhe von ca. 51.000 Euro für die Mitarbeiter*innen von Stadtverwaltung und Stadtwerke für die „Premiumvariante“ sind nach Auffassung der SPD auch in Zeiten großer haushaltspolitscher Herausforderungen eine vertretbare Summe. Die geringen Mehrkosten für die „Premiumvariante“ gegenüber anderen Angeboten werden durch die hohen Nutzungsanreize (verbundweite Gültigkeit, Mitnahmemöglichkeit für Familienangehörige am Wochenende) mehr als aufgewogen. „Wir hoffen, dass die Stadtverordnetenversammlung das Anliegen des Bürgermeisters unterstützt und die städtischen Mitarbeiter*innen noch in diesem Jahr in den Genuss des Jobtickets kommen“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Roßbach. „Selbstredend, dass wir das Jobticket für alle Beschäftigten, also die Mitarbeiter*innen von Stadtverwaltung und Stadtwerken wollen“, so Roßbach weiter.

„Die CDU-geführte Landesregierung hat seit zwei Jahren das Landesticket für die Landesbediensteten eingeführt. Es ist zu hoffen, dass die Kronberger CDU diesem Beispiel bei den Beratungen nach der Sommerpause folgt“, ist das Fazit des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Thomas Kämpfer.

Für die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kronberg im Taunus

gez. Wolfgang Haas

(Fraktionsvorsitzender)

 

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