Zustimmung zur Bahnhofsbebauung, aber Sorge über fehlende Lebendigkeit in der Altstadt und das Auseinanderdriften von Arm und Reich in Kronberg
SPD stellte ihre Kandidaten und neue Umfrageergebnisse im Obsthof Krieger vor
Kronberg, 23.11.2015. Für viel Gesprächsstoff sorgten bei der Vorstellung der SPD-Kandidaten für die Kommunalwahl 2016 die Ergebnisse einer Umfrage, die Mitte Oktober in Kronberg und Oberhöchstadt durchgeführt worden war. „Wir wollten wissen, wie die Kronbergerinnen und Kronberger kurz vor der Kommunalwahl die wichtigsten kommunalpolitischen Themen sehen“, erläuterte Christoph König, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat seiner Partei. Das ISK-Institut für Kommunikation aus Frankfurt hatte deshalb 70 wahllos ausgesuchte Bürger auf dem Berliner Platz und auf dem Dalles interviewt und ihnen dabei die Gelegenheit gegeben, die für sie wichtigen Themen selbst zur Sprache zu bringen. „Es ist bemerkenswert, mit welcher Eindeutigkeit die Interviewten in der Bebauung am Bahnhof vor allem die Chancen für die weitere Entwicklung Kronbergs sehen. Dieses Thema hatte in den Interviews klar die höchste Priorität für die Befragten. Dagegen gab es auch ausgesprochen große Sorgen über die fehlende Lebendigkeit der Kronberger Altstadt und ihre Fußgängerzone, die ja leider keine sei. Und auch eine drohende Spaltung der Gesellschaft, in der die Lebenswirklichkeiten von Wohlbetuchten und denen, die mit wenig auskommen müssen, selbst in einer kleinen Stadt wie Kronberg nicht mehr viel gemein haben, beunruhigt viele“, so Christoph König weiter.

