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Unsere Bilanz der großen Koalition

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Kindergartengebühren

Die Betreuung in den Kindertagesstätten wird mit ca. 5 Mio. € jährlich aus städtischen Mitteln finanziert. Tariferhöhungen und das hohe Haushaltsdefizit führten in den vergan­genen Jahren wiederholt zur Forderung nach einer kräftigen Erhöhung der Elternbeiträge. Das immer wieder geforderte „Elterndrittel“ hätte gerade bei der personalintensiven Betreuung der unter ­dreijährigen Kinder zu unbezahlbar hohen Elternbeiträgen geführt.

Durch eine nur moderate Erhöhung der Beiträge bei gleichzeitiger Festschreibung des bewährten Betreuungsstandards haben wir im Dialog mit den Eltern erreicht, dass die Kinderbetreuung, vor allem der Unterdreijährigen, für die Eltern bezahlbar bleibt.

Eine Kinderbetreuung, die auch weniger gut verdienenden Eltern einen Wiedereinstieg ins Erwerbsleben ermöglicht, ist ein wichtiger Beitrag zu einer sozialen Stadt­gesell­schaft. Die SPD steht daher auch künftig dazu, dass diese Leistung zu einem großen Teil aus Steuer­mitteln finanziert werden muss!

Stadtentwicklungskonzept

Im September 2013 hat die Koalition auf Initiative der SPD den Magistrat beauftragt, den städtischen Gremien Vorschläge für die Erarbeitung eines ganzheitlichen und nachhaltigen Stadtentwicklungskonzepts vorzulegen. Die SPD hat diesen Themenkomplex in den vergangenen Jahren durch eine Reihe von Veranstaltungen vorbereitet. Unter Federführung des Ersten Stadtrats Jürgen Odszuck hat der Magistrat ein Konzept mit den zu bearbeitenden Themen sowie Vorschlägen zur Einbindung interessierter Bürgerinnen und Bürger bei der Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes vorgelegt, das die uneingeschränkte Zu­stimmung der Koalitionsfraktionen gefunden hat. Mit der Umsetzung des Projektes wurde im Jahr 2015 begonnen. Damit ist von der Koalition über 30 Jahre nach Aufstellung des letzten Stadtentwicklungsplans ein Prozess angestoßen worden, dessen Ergebnisse in einen „Masterplan“ für die weitere Entwicklung unserer Stadt einfließen werden.

Bahnhofsquartier

Hotel und Kammermusiksaal

Eines der wichtigsten Projekte der zu Ende gehenden Wahlzeit waren die Planungen für den Kammermusiksaal und das Studien- und Verwaltungszentrum der Kronberg Academy und die Ansiedlung eines Hotels am Bahnhof. Dafür wurde 2014 ein Architekturwettbewerb durchgeführt, in dessen Preisgericht neben den Fachleuten auch alle Fraktionen der Stadt­verord­netenversammlung vertreten waren. Die Planungen wurden von breit angelegter Information der Öffentlichkeit begleitet; dem Siegerentwurf haben alle Fraktionsvertreter grundsätzlich zugestimmt.

Für die SPD ist ein Business-Hotel am Bahnhof Teil der Wirtschaftsförderung , weil es dazu beitragen kann, die hier ansässigen großen Unternehmen in Kronberg zu halten. Darüber hinaus dient ein Hotel der Tourismusförderung und ermöglicht beispielsweise auch den Vereinen, größere Gästegruppen unterzubringen.

Das geplante Gebäude wird sich in seinen Höhenlinien der ansteigenden Umgebung und deren Bebauung anpassen. Gerade in der Tallage an der Bahnhofstraße ist ein fünf­geschossiges Gebäude, wie z. B. auch in der Hainstraße und Victoriastraße mehrere anzutreffen sind, verträglich. Durch die tiefe Staffelung des Gebäudes wird ein Turm- oder Blockcharakter vermieden.

Die gegliederte Platzgestaltung zwischen dem Hotelgebäude und dem Bahnhof wird ein angenehmes Entrée für die Bahnreisenden und Besucher schaffen. Mit 80 oberirdischen Stellplätzen bleibt genügend Parkraum für den dortigen Bedarf. Durch eine Neuordnung der P+R-Plätze am Bahnhof Kronberg-Süd werden zudem an einem Standort, zu dem die Anfahrt nicht durch Wohngebiete erfolgen muss, ausreichend Abstellplätze zur Verfügung stehen.


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