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Positionspapier "Wohnen in Kronberg"

Städtebaulich zu entwickelnde Gebiete in Kronberg.

Zur Entwicklung vorgesehene Baugebiete in der Wahlzeit 2016 -2021

  1. Baufeld V am Bahnhof

1.  Vernetzung

  • mit angrenzender Grünstruktur verbinden
  • Bezüge zum Umfeld aufnehmen
  • mindestens ein Treppenzugang von der Ludwig-Sauer-Straße aus
  • keine separierenden Grünflächen zulassen – keine Zäune oder Zaunhecken

2.  Dichte

  • eine Gewerbeeinheit als Kopfbau und 3 - 4 Einheiten Mehrgeschosswohnungsbau
  • keine Riegelbebauung
  • Geschossigkeit max. 3 + D
  • GRZ 0,4 (Cirkawert; muss noch auf Basis der exakten Grundstücksgröße genau 
  • festgelegt werden)

3.     Freiräume

  • Schaffen öffentlicher Begegnungsstätten und Spielräume
  • keine privaten Grünflächen

4.     Mobilität

  • keine Erschließungsstraße
  • ruhender Verkehr in Tiefgarage von Ludwig-Sauer-Str. aus
          durch eine Ein- und Ausfahrt
  • Festsetzung der Anzahl der Stellplätze anhand einer neuen Stellplatzsatzung
         unter Berücksichtigung der optimalen Anbindung an den ÖPNV
  • oberirdische Anlieferung und Besucherparkplätze (max. 5) im Anschluss
          an den Gewerbebau
  • Erschließung zu Fuß über Gehwege kombiniert mit Zugang über TG
  • Radweg kombiniert durchgehend bis Oberhöchstädter Straße
  • Car Sharing-Angebote
  • E- Ladestationen für Autos und Fahrräder
     

5.     Wohnungskonzepte und Bauherrengemeinschaft

  • da die Fläche sich in städtischem Besitz befindet, soll hier überwiegend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden durch genossenschaftliche Bauträger.
  • davon 40% als sozialer (geförderter) Wohnraum und 60% frei vermietbar, jedoch im unteren Preissegment. Zielgröße: < 10,00 € / m2
  • Aufteilung in einem ausgewogenen Wohnungsmix für Alleinstehende, Familien und Senioren in Einheiten von 50 - 120 m2  für 1- 6-Personen-Haushalte
  • Orientierungsquote 1 - 2 Personen 40% ; 3 - 4 Personen 50%; 5 Personen 10% 
  • Barrierefreiheit mindestens im EG (gem. HBO), davon eine Wohnung rollstuhlgerecht

6.      Architektur

  • Finden von intelligenten zukunftsweisenden Architekturkonzepten
  • Gegliedert in mehrere Baukörper – keine Riegelbebauung
  • Fassaden in ansprechend gestalteten Architekturformen
  • Wahrung der Proportionalität zwischen der Bahnhofstraße und
          dem Bahnhof sowie der Ludwig-Sauer-Straße
  • Gestalterische Orientierung, soweit möglich, in Qualität und Materialität an
          Hotel und Kammermusiksaal, um eine Quartierseinheit zu schaffen

Zur Optimierung der Finanzierung sollen Förderprogramme des Landes und des Bundes genutzt werden. (Hinweis: Fristen beachten – teilweise Anfang 2018)

Zur Gewährleistung, dass die Planung bezüglich des gewünschten Wohnraums auch realisiert werden kann, soll ein beschränkter Wettbewerb  mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren ausgeschrieben werden. Hierbei soll das planende Architekturbüro bereits einen Bauträger