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Koalitionsvertrag 2016

Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Tourismus und Kultur

5. Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Tourismus und Kultur

5.1. Wirtschaftsförderung

5.1.1. Die Förderung der vorhandenen und die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe ist eine wichtige städtische Aufgabe der nächsten Jahre.

5.1.2. Im Rahmen der Wirtschaftsförderung, die unter Federführung des Bürgermeisters stehen muss, soll u. a. das Gewerbegebiet Oberhöchstadt auf verfügbare Flächen zur Neuansiedlung geprüft werden. Eine Neuausweisung zusätzlicher Flächen für Gewerbeansiedlung im Flächennutzungsplan wird für das Gebiet am Kronberger Hang angestrebt.

5.2. Stadtmarketing, Tourismus und Kultur

5.2.1. Es soll ein integriertes Konzept für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Tourismus und Kultur entwickelt und eingeführt werden; Ziel ist die Entwicklung einer gemeinsamen Marke „Kulturstadt Kronberg“.

5.2.2. Für die Umsetzung soll eine Organisationsform gefunden werden, die es er­mög­licht, die Akteure im Bereich Einzelhandel, Gewerbe, Tourismus und Kultur direkt einzubinden.

Hierfür ist Personal im Umfang einer vollen Stelle (oder entsprechende Haus­haltsmittel) für zunächst drei Jahre einzuplanen; die Stelle ist mit einer definierten Ziel- und Aufgabenbeschreibung zu versehen und überregional auszuschreiben. Ein schlüssiges Gesamtkonzept ist Voraussetzung für das weitere Handeln.

5.2.3. Die Aufgabe besteht darin, das eigene „Produkt“ – nämlich Kronberg – so zu entwickeln und zu vermarkten, dass es sich von der Konkurrenz abhebt und die Menschen dazu bewegt, sich eben für Kronberg zu entscheiden – sei es zum Leben, Arbeiten, Einkaufen oder Besuchen.

Das Ziel besteht darin, die kulturelle Vielfalt zu fördern und auszubauen, Bewährtes zu erhalten und neue Entwicklungen aufzunehmen.

Vor allem in der Altstadt muss ein Angebot entwickelt werden, das zum Konzept „Kulturstadt“ passt; mit stärkerer Ausrichtung auf das kulturelle und touristische Programm („besondere Geschäfte“). Touristen und Besucher müssen als wichtige Kundenschicht gezielt erschlossen werden.

Ein Tourismuskonzept muss die Besuchergruppen, die angesprochen werden sollen, und deren Bedürfnisse bzw. Interessen definieren. Die touristischen Angebote werden unter dem gemeinsamen Motto der Kulturstadt gebündelt und miteinander kombiniert. Vor allem die Entwicklung thematischer Angebote (z. B. Konzertwochenende) bietet hier großes Potential.